Die Nahrungsmittel, die den Menschen und Tieren das Leben schenken, bestehen letzendlich aus pflanzlicher Substanz oder, genauer gesagt, aus kosmischer Lichtenergie, aus dem Sonnenschein, den die Pflanzen mit Hilfe der lichtsensiblen Chlorophyllkoerperchen auffangen. Die gruenen Blaetter kann man sich ohne weiteres als „Lichtfallen“ vorstellen. Die Lichtenergie ermoeglicht es der Vegetation, die von anderen Lebenswesen ausgeatmetete Kohlensaeure aufzuspalten, mit Wasser zu verbinden und zu jenem energiereichen Elementarzucker (Glukose) zu verbinden, die die Ausgangsbasis aller organischen Verbindungen und die Grundlage der Ernaehrung bildet. (…) Pflanzen sind Vermittler. Sie verbinden die dem Licht innewohnenden organisierenden, ordnenden Kraefte mit der amorphen, chaotischen Materie. Mittels der Lichtenergie vitalisieren und beleben die Pflanzen die rohen, „leblosen“ Erdenstoffe, die Urelemente Feuer, Wasser, Luft und Erde, so dass diese auch den anderen Lebewesen als Nahrung , als Mittel zum Leben, dienen koennen.

Ein wunderschoenes Zitat, dass viel zum Denken gibt.. (aus Wolf Dieter Storl, Paul Silas Pfyl   „Bekannte und vergessene Gemuese, Piper Verlag S. 11)

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